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Graz  | 

STARTUP EVENT INNSBRUCK - SIEGER

March 11, 2017

 

 

Skinnovation, ein internationales StartUp Treffen.  Auf, zwischen und neben den Pisten der Innsbrucker Berge. Ganz nach dem Motto “Auf da Pistn kumman de Leit zom”

 

“Hey, seids ihr schon unterwegs?”

“Oh nein verschlafen! Wir kommen etwas später.” Tea´s Antwort, da sie noch bis spät in die Nacht mit einem Händler in Graz sprach, der uns viel Input für Innsbruck mitgegeben hat.

Das war die perfekte Einleitung in ein mehr als nur aufregendes Wochenende. Doch wir wären nicht wir, wenn wir nicht mit diesen kleinen unvermeidbaren Situationen, die sich übrigens Alltag nennen, umgehen könnten. Nach der ersten Frühstückspause in Oberösterreich waren wir dann auch komplett und es ging weiter nach Innsbruck.

Körperlich angekommen, schmissen wir unsere Koffer in die jeweilige Unterkunft und stürmten weiter zur “Opening Ceremony”. Stress hätten wir uns keinen machen müssen, denn wir waren ohnehin die Ersten, die dort waren. Nach zwei spannenden Vorträgen, unter anderem von der sehr sympathischen Limberry Gründerin, haben wir uns am Buffet reichlich gestärkt. Einzig Matea hat beim ganzen Networken irgendwie darauf vergessen und musste sich schlussendlich mit einer salzigen Suppe zufrieden geben, die sie aber feierlich mit allen teilte. Für Lukas ging es dann bis spät in der Nacht, zum Networken bei Bier und Wein mit anderen Entrepreneurship Begeisterten, während Kathrin und Matea um 1 Uhr morgens das Bett bevorzugten. Der lange Abend hinderte uns aber nicht an der frühen Abfahrt zum Skigebiet am nächsten Morgen. ;) Da die Lifte aufgrund des Windes gesperrt waren, starteten wir unsern Tag mit einem Talk zum Thema Do´s and Don´ts von StartUps. Auch wenn der Speaker einen sympathischen und kompetenten Eindruck machte, waren die Ansätze, hier muss man ehrlich sein, für uns nicht mehr zeitgemäß. Der restliche Tag war eine aufgeweckte Kombination aus skifahren und Talks. Und nicht zu vergessen, einem Prepitch - als Qualifikation für die Finals am Samstag, zu denen wir mit knurrenden Mägen angerannt kamen und spontan gepitcht haben. Natürlich haben wir auch jede Menge neuer Persönlichkeiten kennengelernt, die uns in dieser kurzen Zeit auch schon ans Herz gewachsen sind. Zurück in Innsbruck, führte uns der Abend auf die Nordkette. Fairerweise sollten wir erwähnen, dass sie uns mit Essen lockten.

 

Bei wirklich interessanten Gesprächen mit Business Angels, CEO’s, Mentoren und StartUp Begeisterten, ging es danach gemeinsam ins Iglu (ja, ein echtes Iglu aus Eis), bei tollen Elektrobeats auf 2.500 Metern Höhe, bis die letzte Gondel uns wieder ins Tal brachte. Zeitig am nächsten Tag, ging es für uns mit dem ersten Skype-Telefonat mit Studenten der FHOÖ, Campus Steyr, los. Dort bekamen wir von Gerold Weisz die Möglichkeit, eine seiner Studentengruppen ein ganzes Semester lang für uns zu beanspruchen, um mit ihnen gemeinsam klare Ziele und weitere Schritte zu erarbeiten, die uns weiterbringen und den Studenten eine Note im Kurs sichern. Eine motivierte vierköpfige Gruppe entschied sich für uns und die Chemie stimmte schon beim ersten gemeinsamen “Call” via Skype. “Wir halten euch hier auf dem Laufenden.” Hoch motiviert und vielleicht etwas übermüdet, ging es danach wieder auf die Berge, jedoch anders als am ersten Tag, standen für einen Teil von uns nur Talks und für den anderen Teil, nur Skifahren am Programm. Ein Speaker ist uns hier besonders aufgefallen und wir konnten sehr viel von ihm mitnehmen. Mit seiner offenen, lockeren und herzlichen Art hatte er das Publikum bereits nach fünf Minuten in seinen Bann gezogen und alle klebten an seinen Lippen. Man fühlte sich wie bei einem gemütlichen Bier mit einem guten Freund, den so war auch seine Art des Erzählens, die es uns wirklich unglaublich leicht gemacht hat, ihm zuzuhören.

 

Hier einiges, was wir auf unseren Weg mitgenommen haben:

“Der Zeitpunkt ist nicht so entscheidend für ein Produkt als man glaubt. Nur zu früh ist ein Problem. Zu spät - nie. Denn es ist doch super, wenn schon jemand vor euch die Erfahrung gemacht hat, Fehler auszumerzen. Es gibt kein zu spät. Schaut euch an, wie viele Automarken es gibt, wo sich die Chefetage Millionen in die Tasche steckt. Und nur einer von ihnen war der Erste am Markt ” ;)

“Versucht nicht, viel Geld zu machen, sondern nehmt wenig und macht viele und kleine Fehler, mit dem Wenigen, das ihr habt. Das ist immer besser als viel Geld und große Fehler.”

“Wer klein bleibt, bleibt flexibel und ungebunden, daher erhaltet euch das, solange es nur geht.”

“Triff Entscheidungen. Sterben lassen, entwickeln, verändern … egal, aber macht was und hört auf darüber zu reden.

“Sortier zuerst nicht, sondern fangt mal an zu spielen. Am Beispiel, Kinder die mit Legos spielen: wenn man ihnen vorher genau sagt, was sie wie zu tun haben und sie alles vorher sortieren, werden sie nie einfach mal drauf los bauen und kreativ sein. Dadurch sind schon wahre architektonische Meisterwerke entstanden.”

“Zufälle sind nicht deine Feinde, sie helfen dir nur, kreativ zu sein.”

“Bietet euren ersten Kunden etwas an und holt sie auf eure Seite. Denn diese werden eure Produkte nach außen hin spiegeln, weiterempfehlen und sich freuen, wenn ihr sie als Teil des Ganzen einbindet z.B. durch lebenslangen Service ihrer gekauften Produkte, weil sie die Ersten waren.”

 

Übernachtig und ausgepowert hieß es nun, in weniger als 2 Stunden einen Pitch für die Finals auf die Füße zu stellen und das auch noch auf Englisch. So wechselten wir uns zwischen duschen und vorbereiten ab und kamen schließlich wie auf die Sekunde zum Event. Matea legte beim Pitch eine wahnsinns Performance hin und doch waren wir mehr als nur ein bisschen erstaunt, als man uns als die Sieger auf die Bühne bat. Tea hat es im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen - und das erlebt man nicht oft.. :DD Uns wurde eine handgemachte Trophäe aus Holz und unser Siegerpreis überreicht. Was für uns aber am wichtigsten war, waren die Gespräche mit der Jury danach, die uns Tür und Tor geöffnet haben und uns Möglichkeiten angeboten wurden, die wir uns selbst nicht vorzustellen vermochten.

Vollgepumpt mit Adrenalin waren wir wieder putzmunter und jeder hatte noch einige spannende Gespräche. Doch bekanntlich soll man aufhören, wenn es am Schönsten ist. Also ging es für uns am nächsten Morgen ganz früh zurück in die Heimat. Mit vielen neuen Kontakten und Erfahrung, haben wir uns kurz darauf auch direkt in der Gründungsgarage in Graz angemeldet und wurden ausgewählt, dabei sein zu dürfen, was uns sehr stolz macht. Dazu mehr in einem eigenen Beitrag. Abschließend, das Event war es jede Sekunde wert und im Namen von La-Wif möchten wir uns noch mal ganz herzlich bei allen, die wir im Laufe dieser drei Tage kennen lernen durften, bedanken.

 


 

 

 

 

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